Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lähmen, Vb.

lähmen /Vb./
1. etw. lähmt etw., jmdn. etw. ruft bei etw., jmdm. eine Lähmung hervor: sie ist seit zwei Jahren (einseitig) gelähmt; seit dem Unfall ist sie an beiden Beinen gelähmt; ein gelähmter Arm; er war vor Schreck, Angst wie gelähmt; wie gelähmt dastehen; der furchtbare Rheumatismus, der ihr die Finger lähmt St. Zweig Balzac 510; er wurde durch einen Schlaganfall gelähmt;
2. /übertr./ jmdm., einer Sache die Kraft nehmen: etw. lähmt jmds. Willen, Schaffenskraft; Auch die täglichen kleinen Auseinandersetzungen … hatten Mathildes Eifer mit der Zeit gelähmt L. Frank 5,108 (Mathilde) ; jmdn. befällt lähmende Müdigkeit, Traurigkeit; der lähmenden Ungewißheit ein Ende machen; die Zuschauer erfaßte lähmendes Entsetzen; sich von dem lähmenden Druck, den lähmenden Sorgen befreien;

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Zitationshilfe
„lähmen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lähmen>, abgerufen am 14.08.2020.

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