Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lügen

lügen, log, hat gelogen
wissentlich eine falsche Aussage machen, die Unwahrheit sagen: er lügt immer, unverschämt; du sollst nicht l.!; ich müßte l., wenn ich behaupten wollte, daß es mir schlecht geht; Weh dem, der lügt Grillp. /Titel/; er lügt, wie es ihm gerade paßt; Die Sterne lügen nicht Schiller Wallenst. Tod III 9; ich war nicht dort, log er; sie hat noch nie gelogen; das ist gelogen (nicht wahr) ich werde ihm das Lügen schon noch austreiben; /in festen Verbindungen/ er lügt wie gedruckt (sehr stark), umg. daß sich die Balken biegen (ungeheuerlich) jmd. lügt das Blaue vom Himmel (jmd. lügt unverschämt) salopp jmdm. die Hucke voll l. (jmdn. sehr belügen) /sprichw./ wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht;

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Zitationshilfe
„lügen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lügen>, abgerufen am 14.08.2020.

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