Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lümmeln, Vb.

lümmeln /Vb./
umg. abwertend (sich) l. sich in nachlässiger, ungehöriger Haltung hinsetzen, -legen oder -stellen: er lümmelt sich am Ofen, am Steuerrad; der Junge lümmelte sich aufs Fensterbrett und schaute auf die Straße hinunter; sich mit den Ellbogen auf den Tisch l.; (sich) auf dem Sofa l.; sich tief in einen Sessel l.; die Betrunkenen lümmelten (sich) um den leeren Tisch; die Jugendlichen standen an die Ecken gelümmelt und krakeelten; sie haben sich acht Jahre lang durch die Schule gelümmelt (sich wie Lümmel benommen)

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Zitationshilfe
„lümmeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lümmeln>, abgerufen am 05.08.2020.

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