Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

laben, Vb.

laben /Vb./
geh. sich, jmdn. erquicken: sich an, mit etw. l.: sie labte sich an Kaffee und Kuchen; wir ruhten etwas aus, um uns mit einer Erfrischung zu l.; wenn er jetzt da für eine kurze Weile … verschwinde, so nicht, um sich zu laben H. Kant Aula 279; jmdn. mit etw. l.: Als sie das arme Weib mit Wasser gelabt hatten Rosegger 12,208; Kaum hatte ich ihn [vom Galgen] abgeknöpft und gelabt Brod Tycho Brahe 110; etw. labt jmdn., etw.: Meiner Zigarre sah er … mich angelegentlicher zusprechen als der Bacchusgabe, die ihn labte Th. Mann 11,553; das Grün der Wiesen labt das Auge; /oft im Part. Präs./ ein labender Trunk; eine labende Kühle; Die Luft war lind und labend Heine 2,471 (Wintermärchen) ; /übertr./ Labt sich die liebe Sonne nicht, / Der Mond sich nicht im Meer? Goethe Fischer;

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Zitationshilfe
„laben“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/laben>, abgerufen am 05.08.2020.

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