Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lange, Adv.

lange /Adv.;
vgl. lang längst /
1. sich über eine relativ große Zeitspanne erstreckend, Ggs. kurz: l. schlafen, spielen, aufsitzen; l. wegbleiben; es hat l. gedauert; wir haben uns l. nicht gesehen; etw. l. aushalten, entbehren müssen; umg. nicht l. fackeln; wie l. soll ich noch warten?; das geschah erst l. danach; es ist noch l. nicht soweit; nicht l. darauf (bald darauf) geschah es dies geschah, l. bevor wir eintrafen; es ist länger als ein Jahr her, daß …; umg. er macht's nicht mehr l. (wird bald sterben) sie hat nicht mehr l. zu leben; es ist nicht länger mit anzusehen!; /sprichw./ ehrlich währt am längsten
2. seit geraumer Zeit: er ist l. fertig; er kann, weiß es (schon) l.; es ist (schon) l. her; seit langem trägt er sich mit dem Gedanken;
3. umg. bei weitem, längst: hier ist es l. nicht so schön wie zu Hause; er singt l. nicht so gut wie B; das ist noch l. nicht alles;

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Zitationshilfe
„lange“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lange>, abgerufen am 12.08.2020.

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