Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

leihen

leihen, lieh, hat geliehen
1. sich /Dat./ von jmdm. etw. l. mit dem Versprechen der Rückgabe etw. von jmdm. vorübergehend annehmen, sich etw. borgen: er lieh sich von, bei ihr ein Buch, fünf Mark; das Fahrrad habe ich nur, ist nur geliehen;
2. jmdm. etw. l. unter dem Versprechen der Rückgabe jmdm. etw. vorübergehend geben, borgen: er lieh ihm Geld, sein Fahrrad; kannst du mir bitte dein Taschenmesser l.?;
3. geh. jmdm. etw. zuteil werden lassen, geben: jmdm. seine Hilfe, Unterstützung, Aufmerksamkeit, seinen Beistand, sein Vertrauen l.; jmdm., einer Sache ein williges Ohr l. (jmdn., etw. anhören) jmdm. seine Stimme l. (für jmdn. eintreten, bei einer Wahl stimmen) etw. verleihen: die dicken Wände liehen dem Raum angenehme Kühle; Ich glaube nicht an die Fähigkeiten, die uns die Todesangst leihen soll S. Lenz Brot 166

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Lecke Lineatur
Zitationshilfe
„leihen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/leihen>, abgerufen am 27.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache