Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

leimen, Vb.

leimen /Vb./
die Teile eines (hölzernen) Gegenstandes mit Leim bestreichen und sie so zusammensetzen, daß sie fest miteinander verbunden sind: einen Stuhl, den Tisch, zerbrochene Spielsachen (wieder) l.; der Hocker ist schlecht geleimt; geleimtes (unter Zusatz von Leim hergestelltes) Papier /bildl./ die Sache zwischen Grete und René ist dann … irgendwie doch noch geleimt worden Doderer Strudlhofstiege 350; /übertr./ salopp jmdn. l. jmdn. anführen, betrügen: er hat ihn geleimt; du willst mich wohl l.?; jetzt ist er der Geleimte

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Zitationshilfe
„leimen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/leimen>, abgerufen am 18.09.2020.

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