Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

leuchten

leuchten, leuchtete, hat geleuchtet
1. Licht ausstrahlen, Helligkeit verbreiten: d. Kerze, Laterne, Lampe, Flamme leuchtet; die Sterne l.; das Nordlicht leuchtet hell; Neonlicht leuchtet grell; die erhellten Fenster l. durch die Nacht; die Glühwürmchen l. im Dunkel; in der Ferne leuchtet ein Licht; das Leuchten des Meeres; Licht widerstrahlen: der Mond leuchtet; als die Sonne sank, leuchtete das ganze Gebirge /bildl./ aus dem Dunkel leuchten weiße Blütentrauben der Akazien Hofmannsth. Prosa I 217 ihre Augen leuchteten (glänzten) vor Freude leuchtenden Blicks erzählte er, daß …; ein leuchtendes Rot; leuchtender Mohn; /übertr./ scherzh. sein Licht l. lassen (sein Wissen wirkungsvoll zur Geltung bringen) der seine dichterische Begabung gern in Knittelreimen leuchten ließ I. Kurz Vanadis 14; aus ihrem Antlitz leuchtet Güte; er war uns allen ein leuchtendes (hervorragendes) Vorbild mit seiner Haltung gab er uns allen ein leuchtendes Beispiel; eine leuchtende Zukunft, ein leuchtendes Ziel vor Augen haben;
2. auf jmdn., etw. Licht fallen lassen: jmdm. ins Gesicht l.; unter den Tisch, in jeden Winkel l.; jmdm. den Weg erhellen: darf ich (Ihnen) l.?; ich leuchte ihm, wenn er in den Keller geht; Reinhard machte die Tür auf und leuchtete ihr Storm 1,18 (Immensee)

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Zitationshilfe
„leuchten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/leuchten>, abgerufen am 12.08.2020.

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