Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

liebäugeln, Vb.

-äugeln /Vb./
1. mit etw. l. mit dem Gedanken an etw. spielen, etw. gern haben wollen, tun oder sein wollen: sie liebäugelte schon lange mit dem Mantel im Schaufenster, mit dieser Uhr; er liebäugelt mit dem Gedanken, ein Auto zu kaufen; daß er im geheimen damit liebäugelt, den Hengst gelegentlich auch zum Reiten zu benutzen Zuchardt Narr 410; Uneingestanden hatte Brenten oft damit geliebäugelt, ebenfalls einmal Gewerkschaftssekretär … zu werden Bredel Väter 375
2. mit jmdm. l. mit jmdm. zärtliche, liebevolle Blicke tauschen: du hast ganz schön mit ihm geliebäugelt; /bildl./ mit jmdm. sympathisieren: Er verhöhnte die Fortschrittler, die mit den Fürsten liebäugelten Mehring Dt. Geschichte 227;

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Zitationshilfe
„liebäugeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/liebäugeln>, abgerufen am 04.08.2020.

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