Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lind, linde, Adj.

lind(e) /Adj./
1. dicht. von einem angenehmen, wohltuenden Stärkegrad
a) warm, mild, nicht rauh oder kalt: Die linden Lüfte sind erwacht Uhland Frühlingsglaube; ein l. Regen; Ein Herbsttag war noch einmal so lind, so licht Klepper Kahn 25; nicht heiß: [der Kachelofen] verbreitete in dem … karg möblierten Zimmer eine linde Wärme Th. Mann 7,320 (Königl. Hoheit)
b) weich, sanft und zart, nicht rauh oder hart: Noch fühl ich … die linde Hand der über Achtzigjährigen Storm 7,147 (Schimmelr.) ; Die Stimme, leise und doch klar, lind beinahe H. Kant Aula 111; Sein Blick wurde lind E. Claudius Grüne Oliven 341
2. lindgrün: die Farbe des Kleides ist l.;

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Zitationshilfe
„lind“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lind>, abgerufen am 04.08.2020.

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