Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lispeln, Vb.

lispeln /Vb./
1. Zischlaute fehlerhaft aussprechen, mit der Zunge anstoßen
2. sehr leise, ohne Stimme sprechen, tonlos flüstern: leise, schläfrig, angstvoll l.; vertraulich lispelte sie ihm (einige Worte) ins Ohr; liebevoll mit jmdm. l.; Wenn sie sprach, lispelte sie nur, so daß die meisten ihrer Worte verloren gingen Kretzer Timpe 123; eine gelispelte Antwort /bildl./ dicht. leise rauschen, wispern, raunen: die Blätter l.; Das Schilf an den Teichen lispelte Jahnn Holzschiff 146; Nächtlich am Busento lispeln, bei Cosenza, dumpfe Lieder Platen Grab im Busento

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Zitationshilfe
„lispeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lispeln>, abgerufen am 12.08.2020.

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