Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

loben, Vb.

loben /Vb./
etw., jmdn. ausdrücklich günstig beurteilen, Ggs. tadeln: er lobt seinen Fleiß, seine Tatkraft; jmdn. für seine, wegen seiner Arbeit, um seiner Arbeit, Leistung willen l.; jmdn., etw. über alles l. und preisen; jmdn. übermäßig, über alle Gebühr, umg. über den grünen Klee (außerordentlich) ⌝ l. sie lobte ihn überschwenglich, uneingeschränkt, rückhaltlos; umg. das lobe ich mir (das gefällt mir)! Mein Leipzig lob ich mir! / Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute Goethe Faust I 2171; jmdn. lobend erwähnen; /sprichw./ man soll den Tag nicht vor dem Abend l. (man muß erst das Ende abwarten)

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Zitationshilfe
„loben“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/loben>, abgerufen am 04.08.2020.

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