Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

locken, Vb.

1locken /Vb./
glattes Haar lockig machen: die Friseuse lockt ihr das Haar; sich l.; sich kräuseln: über der Stirn lockte sich braunes, dichtgewelltes Haar;

WDG, 3. Band, 1969

locken, Vb.

2locken /Vb./
jmdn., etw. durch ein Lockmittel, durch Rufe und Gebärden zum Herankommen bewegen: den Hund mit einem Stück Wurst l.; die Glucke lockt die Küken; der Jäger lockte den Fuchs aus dem Bau; die Maus ließ sich in die Falle, der Vogel ließ sich ins Netz, Garn l.; er hat ihn in einen Hinterhalt gelockt, um ihn zu überfallen; /bildl./ die Sonne lockt (zieht) uns ins Freie an der Wand l. bunte Plakate; aus einem Instrument Töne l.; eine lockende Tanzmusik tönt aus dem Saal; salopp damit kann man keinen Hund vom Ofen l. (damit kann man kein Interesse erwecken) umg. jmdm. (das) Geld aus der Tasche l. (jmdn. zum Geldausgeben verleiten) /übertr./ jmdn. ins Netz, Garn l. (jmdn. hereinlegen) jmdn. auf eine falsche Fährte l. (jmdn. täuschen) mich lockt (reizt) das nicht /oft im Part. Präs./ lockend verlockend, vielversprechend: eine lockende Aufgabe; ein lockendes Versprechen; lockende Aussichten; die lockende Ferne

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Zitationshilfe
„locken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/locken>, abgerufen am 14.08.2020.

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