Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

los-, trennbare, stets betonte verbale Vorsilbe

los- /trennbare, stets betonte verbale Vorsilbe/
1. /bezeichnet den Beginn der im Verb ausgedrückten Handlung; in Zusammensetzung mit Verben wie/ bellen, eilen, feuern, fluchen, grölen, keifen, kichern, laufen, marschieren, posaunen, prasseln, prusten, rattern, reiten, rennen, sausen, schimpfen, schnattern, schwirren, springen, sprudeln, stechen, stürmen, stürzen, tigern, weinen, wettern, wetzen, zetern
2. auf etw., jmdn. los- /bezeichnet die Richtung auf ein Ziel hin; in Zusammensetzung mit Verben wie/ fahren, gehen, laufen, marschieren, rennen, steuern
3. /bezeichnet eine Trennung; in Zusammensetzung mit Verben wie/ binden, drehen, haken, koppeln, lösen, schnallen, schrauben, seilen, trennen, winden
4. /bezeichnet die Befreiung aus einer bedrängten Lage; in Zusammensetzung mit Verben wie/ beten, bitten, kaufen, kommen, sprechen, werden

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Zitationshilfe
„los-“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/los->, abgerufen am 14.08.2020.

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