Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

loskommen, Vb.

-kommen /Vb./
1. sich von etw. lösen können: sie hielten ihn fest, aber er kam los; [des Gefesselten] Glieder schmerzten, von Loskommen war keine Rede Schleich Besonnte Vergangenh. 47; /bildl./ von etw., jmdm. (nicht) l.: von dem Gegenstand einer Beschäftigung, einem Problem, einer fixen Idee, vom Alkohol nicht l.; da er sich bereits zu tief mit uns eingelassen habe, um … ohne offenen Bruch von uns loszukommen G. Hauptm. 4,311
2. umg. von einem Ort wegkommen: Ich saß am Posttisch, als sie hereinkamen, und konnte mit ein paar Päckchen loskommen, ohne daß es auffiel Goes Aber im Winde 255
3. umg. auf jmdn. l. auf jmdn. zukommen: Können die Kinder beten? Ein Rupprecht kommt mit geschwungenem Knüppel auf mich los Strittmatter Tinko 270;

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Zitationshilfe
„loskommen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/loskommen>, abgerufen am 30.09.2020.

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