Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

loskriegen, Vb.

-kriegen /Vb./
1. umg. etw. von etw. lösen können: etw. Angebundenes, Festsitzendes l.; ich kann den Deckel, Keil nicht l.; jmdn. l.: Nachher … müssen wir schon trachten, daß wir dich [aus der Holzwand] loskriegen (befreien können) Rosegger 1,122 (Waldschulmeister)
2. umg. jmdn., etw. loswerden: den kriegst du nicht wieder los, der hängt wie eine Klette an dir;
3. salopp etw. verkaufen können: Wenn er se [die Uniform] nich loskriegt, komm ich natürlich dafür auf Zuckmayer Hauptmann 5;

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Zitationshilfe
„loskriegen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/loskriegen>, abgerufen am 23.09.2020.

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