Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

losmachen, Vb.

-machen /Vb./
1. umg. etw. Angebundenes lösen, einen Gefesselten befreien: e. Boot, Hund, Gefesselten l.; sich (von etw.) l.; sich (von etw.) befreien: ein Stier hat sich von der Kette losgemacht; sich aus einer Umarmung, Umklammerung l.; im zweiten [Tanz] blieb sie stehen und machte sich los Gaiser Schlußball 223; /bildl./ sich von Verpflichtungen, vom Geschäft, vom Hause l.; auch übermorgen früh noch [komme ich wieder], wenn ich mich irgend losmachen kann (abkömmlich bin) Th. Mann 1,170 (Buddenbr.) ;
2. Seemannsspr. ablegen: Ein Zittern durchlief den Schiffskörper … ein leichtes Schweben kündete an, daß wir losgemacht hatten Schomburgk Afrika 8
3. salopp sich beeilen, nicht mehr säumen: mach (mal endlich) los!;

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Zitationshilfe
„losmachen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/losmachen>, abgerufen am 14.08.2020.

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