Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

loswerden, Vb.

-werden /Vb./
1. etw., jmdn. l. sich von etw. Belastendem befreien können: e. Verdacht, Eindruck, Vorstellung, Befürchtung nicht l. (können); jmd. kann eine Erinnerung nicht l.; ich werde d. Gedanken, Gefühl nicht los, es könne etwas passieren; den Schnupfen werde ich diesmal wohl gar nicht los; einen unangenehmen Besucher nicht l. können; Die ich rief, die Geister, / Werd ich nun nicht los Goethe Zauberlehrl.
2. umg. etw. verkaufen können: die alten Möbelstücke, Flaschen, Warenbestände l.; ich möchte den alten Kinderwagen verkaufen, aber ich werde ihn nicht los;
3. umg. etw. verlieren: auf der Reise bin ich meine Tasche losgeworden; bei der Feier, beim Glücksspiel ist er viel Geld losgeworden (ist ihm viel Geld abgenommen worden)

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Zitationshilfe
„loswerden“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/loswerden>, abgerufen am 23.09.2020.

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