Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

loten

loten, lotete, hat gelotet
1. Bauw. die senkrechte Stellung von etw. bestimmen, prüfen: eine Mauer (mit der Wasserwaage) l.; den sicheren Stand der Betonstützen l.;
2. Seemannsspr. die Wassertiefe messen: d. Fahrwasser, Untiefen l.; der Kapitän ließ häufig l.; sie haben nicht gelotet, nun sitzen sie auf Grund; /übertr./ in die Tiefe l. etw. bis auf den Grund erforschen, eingehend überdenken, erörtern: eine in die Tiefe lotende wissenschaftliche Untersuchung; [Stiller] hatte … nicht das mindeste Bedürfnis, in dieser Geschichte tiefer zu loten Frisch Stiller 185

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
linear
Zitationshilfe
„loten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/loten>, abgerufen am 10.08.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache