Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lottrig, lotterig, Adj.

lott(e)rig /Adj./
umg.
1. unordentlich, nachlässig, liederlich: l. aussehen; l. angezogen sein; so l. kannst du nicht herumlaufen!; das ist eine l. Arbeit; sein Haus war das lotterigste (am meisten verwahrloste) im ganzen Ort eine l. Gesellschaft; salopp ein l. Haufen
2. schweiz. südwestdt. locker: zwischen zwei lotterigen Brettern [einer Holzbrücke] Federer Papst 40

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Zitationshilfe
„lottrig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lottrig>, abgerufen am 14.08.2020.

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