Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lyrisch, Adj.

lyrisch /Adj./ [lü..]
griech.
1. zur Lyrik gehörend, die Lyrik betreffend: die l. Dichtung; das l. Schaffen, Werk eines Dichters; l. Gedichte; die lyrische Melodik etwa Eichendorffs und Mörikes [galt] als das eigentliche Kennzeichen des Poetischen Wirk. Wort 1960; in der Art von Lyrik, mit stimmungs- und gefühlsbetontem Grundton: l. Einschübe in einem Roman; l. Stil; l. Epik; ein l. Drama; ein l. Klavierstück; Mus. das l. Fach (Fach für eine weiche Stimme von großer Höhe und schönem Schmelz, die für gefühlsbetonten Gesang und gefühlsbetonte Rollen geeignet ist) ein l. Tenor, Sopran, Bariton
2. (übertrieben) gefühlvoll, stimmungsvoll: der Sonnenuntergang stimmte ihn ganz l.; in eine l. Stimmung kommen; spött. seine l. Ergüsse fanden wenig Anklang; Rolf starb, sehr lyrisch und heiter Renn Kindheit 269

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
linear
Zitationshilfe
„lyrisch“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lyrisch>, abgerufen am 30.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache