Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

meckern, Vb.

meckern /Vb./
1. die Ziege meckert (läßt ihre Stimme ertönen) das laute, klägliche Meckern einer Ziege;
2. umg. in kurzen, abgehackten hellen Lauten lachen: er meckerte boshaft, amüsiert, vor Vergnügen; Selbst Professor Kürtchen amüsierte sich so sehr, daß er meckerte Th. Mann 7,88 (Königl. Hoheit) ; meckernd lachen;
3. umg. abwertend kleinlich und böswillig mündlich kritisieren, nörgeln, kritteln: er ist ein Querkopf, immer hat er etwas zu m.; über etw., jmdn. m.; über das Essen, jmds. Benehmen, die Zustände m.; Er würde heute genauso meckern wie damals, nichts tun und glauben, daß ihm Gott weiß wie unrecht geschehen sei Joho Wendemarke 198

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Zitationshilfe
„meckern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/meckern>, abgerufen am 28.11.2020.

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