-tra̱u̱en, mißtraute, hat mißtraut
jmdm., einer Sache m. jmdm., einer Sache nicht trauen: jmdm., dem Feind, einem Unbekannten m.; er mißtraute uns lange; wir mißtrauten seiner Freundlichkeit, der plötzlichen Ruhe; seinem Gefühl, den eigenen Kräften m.;

-trauen, das
Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit, Argwohn: (un)begründetes, krankhaftes, leises, tiefes M.; M. (gegen jmdn., etw.) säen, haben, geh. hegen; jmds. M. erregen, wecken, zerstreuen; sein M. überwinden, besiegen; voller M. sein; etw. mit M. betrachten; mein M. schwand, wuchs; Parl. die Nationalversammlung sprach der Regierung das M. (Mißtrauensvotum) aus

miß-,

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