Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

muffig, Adj.

muffig /Adj./
1. dumpfriechend: ein m. Hausflur, Keller, Gang, Geruch; eine m. Hinterstube, salopp Bude⌝; m. Luft, Heu, Getreide; ein m. Haus; Es war ein kleines, enges Zimmer, in dem es muffig und ungelüftet roch H. W. Richter Spuren 275; ungelüftete Betten werden m.; m. Tee, Zwieback /bildl./ abwertend eine m. Enge; die m. Atmosphäre einer Kleinstadt im Mittelalter; der m. Geist des Spießertums; Von unten her weht ein kräftiger, demokratischer Wind durch die muffige Amtsstube Bredel Enkel 190
2. abwertend mufflig, mürrisch: jmd. hat ein m. Wesen, ist ein m. Mensch; [er] blieb weiter muffig und verstockt Feuchtw. Söhne 267

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„muffig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/muffig>, abgerufen am 01.12.2020.

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