Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

nächst, Adj.

nächst /Adj.; Superl. zu nah(e) /
1. s. nah(e)
2. zeitlich oder nach der Reihenfolge unmittelbar anschließend, folgend: n. Mittwoch, Monat; er kommt erst n. Jahr; am n. Morgen, Tag; in den n. Tagen ist Frost zu erwarten; im n. Augenblick, Moment konnte die Leiter umfallen; n. Mal, das n. Mal mache ich es besser; mit dem n. Zug fahren; die n. Straße links abbiegen; das n. Kapitel; der n. (Patient), bitte!; der n. beste (erste beste) bei der n. (nächstbesten) Gelegenheit werde ich es ihm sagen das n., was ich tue, ist …; als nächstes ist ein Ausflug vorgesehen; fürs n. (für die nächste Zeit, vorläufig) ist gesorgt, habe ich genug davon veralt. mit nächstem bald: Eben habe ich an deine Schwester Hildegard geschrieben und sie herzlich gebeten, uns mit nächstem ihren Besuch zu schenken Fontane I 3,464 (Treibel) ; /Präp. mit Dat./ gleich nach, neben: n. meiner Mutter habe ich ihm am meisten zu verdanken; Die Musik, die er nächst seiner Wissenschaft über alles liebte Wissensch. u. Fortschr. 1957

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Novelle
Zitationshilfe
„nächst“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/nächst>, abgerufen am 27.11.2020.

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