Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

nutzen, nützen, Vb.

nutzen, nützen /Vb./
1. jmdm., einer Sache n. jmdm., einer Sache Nutzen bringen, förderlich sein: etw., jmd. nutzt, nützt jmdm., einer Sache viel, wenig, (gar) nichts; das kann uns nichts n.; was nutzt, nützt das alles?; diese Forschungsergebnisse sollen vielen Menschen n.; ich freue mich, wenn Ihnen das Buch etwas n. kann; meine Erfahrungen haben mir dabei viel genutzt, genützt; es nutzt, nützt nun alles nichts (es muß sein), wir müssen jetzt gehen
2. etw. n. etw. nutzbringend verwenden, ausnutzen
a) die moderne Technik für den Fortschritt der Gesellschaft n.; der Raum wird zu Schulzwecken, als Konzertsaal genutzt, genützt; d. Gelegenheit, Möglichkeit, Situation n.; eine bisher wenig genutzte, genützte Chance; er weiß die Konjunktur zu n.; sie nutzten, nützten die Freiheit, die Vorteile; d. Zeit, Wetter n.; er nutzt, nützt jede freie Stunde zum Lesen
b) /bes. nutzen / aus etw. Nutzen ziehen, etw. ausschöpfen: den Boden landwirtschaftlich n.; die Mittel werden betrieblich, planmäßig genutzt; diese Rohstoffe, Abwässer sollen industriell genutzt werden;

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Novelle
Zitationshilfe
„nutzen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/nutzen>, abgerufen am 25.11.2020.

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