Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

nunmehr, Adv.

-mehr /Adv./
von nun an, jetzt an: daß er sich nunmehr verhalten würde, als ob sie nicht vorhanden wäre Kleist 3,250 (Marquise) ; bis jetzt: der Streik dauert n. schon einen Monat; hier bin ich seit n. zwanzig Jahren Stammkunde; /bezeichnet den Beginn von etw. Neuem, das sich an ein anderes vorangegangenes Geschehen, Sein anschließt/ jetzt: Das Hotelzimmer, in dem Andreas nunmehr wohnte J. Roth in: Österr. Erzähler 1,478; wir sind n. am Ziel; [die] Erbschaft des verstorbenen Barons Weilern, die von seiner Tochter, nunmehr Baronin Degenhart, pietätvoll unangetastet gelassen wurde G. Hauptm. 4,445; anfangs ist mir vieles unklar gewesen, aber n. weiß ich mit allem Bescheid

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Novelle
Zitationshilfe
„nunmehr“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/nunmehr>, abgerufen am 15.01.2021.

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