Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

prasseln

prasseln, prasselte, hat geprasselt/ ist geprasselt
1. mit kurz aufeinanderfolgenden knackenden Geräuschen (lichterloh) brennen(hat:) Holzscheite p. im Ofen, Kamin; das Feuer prasselte im Kamin; Funken p. (stieben) laut zischend in stark erhitztem Fett braten: Bratkartoffeln, Koteletts p. in der Pfanne; Fett prasselt (verläuft laut zischend bei starker Erhitzung) in der Pfanne
2. mit kurz aufeinanderfolgenden knackenden Geräuschen fallen, aufschlagen(hat:) Steine, Erdschollen p.; etw. prasselt auf, gegen etw. (ist:) der Regen prasselt auf das Dach, gegen die Fensterscheiben; Erbsen, Bohnen p. auf den, zu Boden; Kies prasselt gegen das Auto; /bildl./ umg. prasselnder Beifall

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Zitationshilfe
„prasseln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/prasseln>, abgerufen am 22.02.2020.

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