Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

röten

röten, rötete, hat gerötet
etw. rot färben: die Flammen röteten die Gesichter der Umstehenden; Die untergehende Sonne rötete Möbel und Wände des Zimmers J. Roth Radetzkymarsch 186; /oft im Part. Prät./ seine Hände waren vom Blut des geschlachteten Tieres gerötet; ihre Gesichter waren vom strengen Frost, scharfen Wind gerötet; ihre Lider waren von Übernächtigkeit gerötet; eine vom Frost, reichlichen Alkoholgenuß gerötete Nase; vor Aufregung, Freude, Scham, Zorn gerötete Wangen; stark gerötete, entzündete Augen; sich r.: im Herbst rötet sich das Laub der Bäume; d. Johannisbeeren, Vogelbeeren r. sich (werden reif) vor Sonnenuntergang begann der Himmel sich zu r.; er, sein Gesicht rötete sich (errötete) vor Scham und Zorn

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Romanistik
Zitationshilfe
„röten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/röten>, abgerufen am 26.11.2020.

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