Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

runterkommen, 'runterkommen, Vb.

-kommen /Vb./
1. nach unten kommen: er kam schnell die Treppe runter;
2. gesundheitlich, moralisch absinken, verkommen: Wer nicht ißt, kommt runter L. Frank 5,39 (Mathilde) der ist schon so runtergekommen, daß er …; soll das Haus noch weiter r.?;
3. salopp von etw. r. etw. (Negatives) ausschalten können: wenn sie erst von ihren Schulden runtergekommen sind (schuldenfrei sind), wollen sie auf ein Auto sparen

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Romanistik
Zitationshilfe
„runterkommen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/runterkommen>, abgerufen am 28.11.2020.

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