Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

sündhaft, Adj.

sündhaft /Adj./
sich fehlerhaft verhaltend: so übermäßig viel zu essen und zu trinken, das ist geradezu s.; einen so schönen Morgen zu verschlafen, das halte ich für s.; umg. sehr viel: Ich muß ein sündhaftes Geld hinausschmeißen für meine Kleider und für die betrügerischen Bedienten Feuchtw. Goya 127; /Adv./ sehr: etw. ist s. teuer; er ist s. faul; Rel. gegen göttliche Gebote verstoßend: einen s. Lebenswandel führen; er fühlte sich von s. Zweifeln (Zweifeln an Gott und der christlichen Glaubenslehre) bedrängt Unter den Bäumen steht ein steinerner Sarg, schön, aber sündhaft verziert mit Göttern und Göttinnen, alle nackt an ihrem Leib und trunken in ihren Häuptern vom Saft des Weinstocks Le Fort Papst 150

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Säule
Zitationshilfe
„sündhaft“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/sündhaft>, abgerufen am 29.11.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)