Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

sattsam, Adv.

sattsam /Adv./
oft abwertend /vorwiegend in der Wendung/ etw., jmd. ist s. (genügend, bis zum Überdruß) bekannt: der Filmstar war der Öffentlichkeit durch zahlreiche Skandale s. bekannt seine s. bekannte Art, Unverfrorenheit; sie stimmte ihr s. bekanntes Klagelied an; eine s. bekannte These, Parole; das s. bekannte Sprichwort vom bösen Nachbarn; oft spött. (mehr als) genug, zur Genüge, hinlänglich: diese Frage haben wir schon s. erörtert; denn obgleich sie sattsam durchgehechelt wurde in der Stadt, so flößte sie doch Achtung ein G. Keller 6,167; s. ernüchtert sein

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Zitationshilfe
„sattsam“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/sattsam>, abgerufen am 13.08.2020.

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