Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

schäumen, Vb.

schäumen /Vb./
etw. schäumt etw. bildet Schaum: d. Bier, Seife schäumt; Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee Fontane Maynard; der Sekt in den Gläsern hatte geschäumt; die Milch kochte schäumend über; schäumende Wellen, Gebirgsbäche; ein stark schäumendes Reinigungsmittel; er tobte mit schäumendem Mund; /bildl./ dicht. Die Jugend brauset, das Leben schäumt Schiller Wallenst. Lager 11; /übertr./ jmd. schäumt jmd. ist außerordentlich wütend: er schäumt vor Wut, Zorn, Verachtung; in schäumender Raserei schlug er auf seinen Gegner ein; geh. jmd. ist exaltiert: Renate schäumte vor Glück Huelsenbeck in: Dt. Erzähler 2,271;

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Zitationshilfe
„schäumen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schäumen>, abgerufen am 14.08.2020.

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