Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schüren, Vb.

schüren /Vb./
d. Feuer, Glut s. (durch Stochern das Feuer, die Glut aufflammen lassen, anfachen) den Ofen (das Feuer im Ofen) s. /bildl./ geh. etw. entfachen, anstacheln, steigern, vergrößern: jmds. Haß, Zorn, Wut, Angst, Leidenschaft s.; d. Unzufriedenheit, Empörung s.; die vom Gegner künstlich geschürte Spannung, Zwietracht, Unruhe; Ihre eifersüchtigen Reden schürten in mir neuen Groll Marchwitza Jugend 236; etw. (er)wecken, erregen: d. Begeisterung, Interesse für etw., jmdn. s.; Die Erfolge Artabans … hatten seine fast erloschenen Hoffnungen neu geschürt Feuchtw. Nero 352

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Schwangerschaftsunterbrechung Seereise
Zitationshilfe
„schüren“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schüren>, abgerufen am 25.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache