Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schütter, Adj.

schütter /Adj./
geh. spärlich im Wachstum, nicht dicht stehend: ein Mann mit s. Haar, Bart; sein Haar war grau und s. (geworden); ein s. Bergwald; Auf diesem mageren Boden wachsen schüttere Kiefernbestände von niedriger Ertragsklasse Urania 1963; ein Reh erschien zwischen den s. Büschen; Es tropfte nur noch von Zeit zu Zeit aus den schütter gewordenen Wolken J. Roth Radetzkymarsch 359; /übertr./ kümmerlich, dürftig: er bekam nur einen s. Lacherfolg; Wahrscheinlich war es ihr darum zu tun, nicht nur heute zu leben … sondern sich gleichzeitig noch irgendwo anders eine schüttere Existenz zu ergattern M. Walser Halbzeit 240; leise, schwach klingend: die Kleine antwortete mit s. Stimme; das s. Hüsteln des Kranken

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Zitationshilfe
„schütter“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schütter>, abgerufen am 10.08.2020.

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