Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schüttern, Vb.

schüttern /Vb./
etw. schüttert etw. befindet sich in (heftig) schwingender, stoßender Bewegung, gerät in (heftig) schwingende, stoßende Bewegung: die Maschine schüttert beim Laufen; der Boden schütterte leicht unter dem Gleichschritt der Kolonne; nun schüttert das Zimmer mit allem, was darin ist, von einem schnell fahrenden, schweren Gefährt Fallada Wolf 1,440; Wenn er lacht, so schüttern die Bilder an den Wänden St. Zweig Balzac 148; wir konnten deutlich ein leichtes Schüttern des Schiffes vernehmen; etw. wackelt hin und her, rüttelt, schüttelt: d. Wagen, Zug, Straßenbahn rumpelt und schüttert schrecklich; etw. bebt, zittert, bes. ein menschlicher Körper, ein Körperteil: sein Körper schütterte, seine Glieder haben geschüttert, als er die schreckliche Nachricht hörte; er lacht immer so schallend, daß ihm der Bauch schüttert; sie konnte ein krampfhaftes Schüttern ihrer Knie nicht unterdrücken; sie geriet in ein schütterndes Schluchzen

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Zitationshilfe
„schüttern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schüttern>, abgerufen am 10.08.2020.

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