Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schützen, Vb.

schützen /Vb./
jmdn., etw. vor einer Gefahr, vor etw. Bedrohlichem oder Unangenehmem bewahren, behüten: die Menschheit vor den Gefahren, gegen die Gefahren eines Krieges s.; eine Landschaft vor, gegen Umweltverschmutzung s.; ein Land vor seinen Feinden, gegen seine Feinde s.; wir müssen die Tiere und Pflanzen unserer Heimat s.; die Augen sollten vor der grellen Sonne, gegen die grelle Sonne geschützt werden; die Mutter stellte sich schützend vor ihr Kind; wir hatten bei dem Gewitter ein schützendes Dach über dem Kopf; eine (vor, gegen Wind, Regen) geschützte Stelle im Garten; sich s.: sich vor, gegen Ansteckung, Erkältung, Kälte, Sonnenbrand s.; etw. schützt vor etw.: dieses Mittel soll vor, gegen Ansteckung s.; das Gesetz schützt das Leben, Eigentum, die Interessen der Bürger; Unkenntnis (der Gesetze) schützt nicht vor Strafe; /sprichw./ Alter schützt vor Torheit nicht; gesetzlich geschützt /Abk.: ges. gesch.; Kennzeichnung von Erzeugnissen, für die ein Patent erteilt wurde/; der Name des Fabrikats, Musters ist gesetzlich geschützt; /bildl./ seine schützende Hand über jmdn., etw. halten (jmdm., einer Sache seinen Schutz gewähren)

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Zitationshilfe
„schützen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schützen>, abgerufen am 11.08.2020.

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