Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

schachmatt, Adj.

-mạtt /Adj./
1. Schach der gegnerische König, der Gegner ist s. der gegnerische König ist in einer Position, aus der es für ihn keinen Ausweg gibt: mit diesem Zug ist der weiße König, bist du s.; mit diesem Zug setzte der Großmeister seinen Gegner, den weißen König s.; /übertr./ jmdn. s. setzen jmdn. handlungs-, kampfunfähig machen, jmdn. ausschalten: Schachmatt gesetzt, zieht sich der Staatsanwalt und der Psychiater aus dem Raum zurück, in dem sie … nicht zwei Schritt hatten vordringen dürfen Werfel Bernadette 412
2. umg. /meist mit sein / völlig erschöpft: ich bin so s., daß ich nicht mitkomme; Sie lag nun … vollkommen schachmatt auf ihrer Koje Turek Wende 54;

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Zitationshilfe
„schachmatt“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schachmatt>, abgerufen am 29.09.2020.

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