Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

schade, Adj.

schade /Adj.; nur mit sein /
1. es ist s. es ist bedauerlich, betrüblich
a) es ist s., daß du nicht kommen kannst; ich kann nicht kommen. Das ist sehr, zu, aber s.!; s., wie s., nur s., s. nur, daß ich so wenig Zeit habe; er kann nicht mitgehen. (O wie) s.!; s., er kann nicht dabei sein
b) es ist s. um etw., jmdn. was mit etw., jmdm. geschieht, ist bedauerlich: um diese Vase ist es nicht s.; es ist s. um die Zeit, Mühe, die ich darauf verwendet habe; Damit verschwand ein schönes und für die Innenstadt notwendiges Theater … Schade darum Winterstein Leben 2,130; so stirbt er. – Schade um ihn. Er ist ein vorzüglicher Jurist C. F. Meyer 1,353
2. etw. ist zu s. für etw., jmdn. es wäre bedauerlich, wenn etw. für etw., jmdn. bestimmt wäre, da es zu gut dafür ist: für diesen Zweck ist dein Kleid zu s.; das ist (viel) zu s. für den täglichen Gebrauch; der Karton ist zu s. zum Wegwerfen; dafür ist mir meine Zeit zu s.; die goldene Uhr ist zu s. für ihn; jmd. ist sich /Dat./ zu s. für etw.: ich bin mir für keine Arbeit zu s. (ich mache jede Arbeit) er ist sich dazu zu s.

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Zitationshilfe
„schade“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schade>, abgerufen am 11.08.2020.

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