Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

schadlos, Adj.

-los /Adj./
s. schadlos

WDG, 4. Band, 1974

schadlos, Adj.

schadlos /Adj.;
nur in der festen Verbindung/ sich für etw. (an etw.) s. halten sich für einen erlittenen Schaden, einen entgangenen Vorteil oder eine Benachteiligung (auf Kosten von etw.) Ersatz schaffen: sie wollten … sich für die verlorenen Jahre an allem schadlos halten, was Genuß und Zerstreuung versprach W. Dehmel in: Hammer u. Feder 53; die Ausgaben für seine leiblichen Bedürfnisse begann sie zu verringern, und er mußte sich in Restaurants und Weinstuben schadlos halten Wasserm. Wahnschaffe 2,393; umg. wenn das Eis alle ist, halte ich mich eben an der Schlagsahne s. (nehme ich eben dafür reichlich von der Schlagsahne) ; sich für etw. (an jmdm.) s. halten: wenn der Sold zu knapp ist oder gar ausbleibt, halten sie sich schadlos am Volk Tralow Kepler 338

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Zitationshilfe
„schadlos“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schadlos>, abgerufen am 25.09.2020.

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