Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

scheel, Adj.

scheel /Adj./
den Blick wie von der Seite aus schief auf jmdn., etw. gerichtet (und dabei gleichsam schielend)
a) ein vorwurfsvoll s. Seitenblick; s. blicken; jmdn. s. ansehen
b) abschätzig, verächtlich: wir haben keinen Grund, jmdn. wegen seiner Herkunft s. anzusehen; s. (mißbilligende) Blicke auf jmds. Ausgelassenheit werfen
c) mißtrauisch, argwöhnisch: Von den Posten scheel beobachtet, gingen die vier am Zaun entlang Apitz Nackt unter Wölfen 117
d) neidisch, mißgünstig: den Erfolg anderer s. ansehen;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Scharade schlauchen
Zitationshilfe
„scheel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/scheel>, abgerufen am 25.10.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)