Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

schellen, Vb.

schellen /Vb./
landsch.
1. jmd. schellt jmd. bringt eine Handglocke zum Läuten: der Ausrufer schellt; mit einer Glocke s.; eine Glocke schellt eine Glocke läutet: Kühe mit schellenden Blechglocken; unter lustigem Schellen fuhr der Pferdeschlitten vorbei; Die Pferde sind mit Glöckchen behängt, die beim Laufen munter schellen Renn Kindheit 33
2. jmd. schellt jmd. läßt eine Klingel (an der Wohnungstür) ertönen, klingelt, läutet: sie schellte an der Wohnungstür; Wenn Hermann dreimal geschellt hatte, ging das Fenster auf Seghers Ausflug 84; er schellt mit einer Klingel, worauf ein Diener erscheint Frisch Don Juan V; nach dem Pförtner, dem Wächter s. eine Klingel schellt eine Klingel ertönt, läutet: d. Klingel, Hausglocke, Telefon schellt; er schellt an der Tür; draußen schellt es;

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Zitationshilfe
„schellen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schellen>, abgerufen am 27.10.2020.

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