Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schläfrig, Adj.

schläfrig /Adj./
1. müde: das Kind hatte s. Augen; ein s. Gesicht; ein s. Blick; s. sein, werden; sie blinzelte, antwortete s.; d. Wetter, Bier machte ihn s.; die Kleine war noch ganz s. (schlaftrunken) /übertr./ langsam, träge: seine s. Bewegungen; Das Meer war schläfrig geworden E. Claudius Grüne Oliven 25
2. einschläfernd: er hielt den Vortrag mit einer s. Stimme; Es wurde eine stille und allmählich schläfrige Fahrt St. Zweig Ungeduld 213 wir [hatten begonnen] unsere lateinischen Regelsprüchlein im schläfrigen (monotonen) Chor zu psalmodieren Hartung Wunderkinder 13

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Zitationshilfe
„schläfrig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schläfrig>, abgerufen am 28.10.2020.

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