Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schlechthin, Adv.

-hin /Adv./
umg.
1. [-hịn] /weist, dem Subst. nachgestellt, auf die besonders deutliche, typische Ausprägung des Subst. hin/ ohne Einschränkung: Florenz ist die Kunststadt s.; ein Prinzip s.; d. Treue, Liebe s.;
2. [-̣hin, -hịn] /partikelhaft, ohne eigentliche Bedeutung/ geradezu, einfach: dieser Vorgang bleibt mir s. unverständlich; das macht mir s. Vergnügen, ist s. notwendig; Wedekind … hat die erste, Generation seiner Leser schlechthin berauscht H. Mann Zeitalter 224;

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Zitationshilfe
„schlechthin“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schlechthin>, abgerufen am 01.10.2020.

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