Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schlurfen

schlurfen, schlurfte, ist geschlurft/ hat geschlurft
1. geräuschvoll gehen, indem man die Schuhe über den Boden schleifen läßt(ist:) der alte Mann schlurfte an die Tür, durch das Zimmer, über den Hof, zur Tür; (ist/ hat): er schlurfte in, mit seinen weiten Pantoffeln; Vor ihm schlurfte eine alte Frau, die etwas Schweres in ihrer Tasche daherschleppt Schallück Wenn man aufhören könnte 5; man hörte ein Schlurfen; sie hat mit den Füßen geschlurft /oft im Part. Präs./ schlurfende Schritte; ein schlurfender Gang; schlurfend umherschleichen
2. landsch. umg. eine Flüssigkeit geräuschvoll oder mit Genuß in kleinen Schlucken trinken, etw. schlürfen(hat:) Der Vater … schlurfte langsam die Suppe Loest Sportgesch. 213; Sie brauten und schlurften einen Tee Seghers 6,644 (Die Toten)

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Schlauchboot Schnittblume
Zitationshilfe
„schlurfen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schlurfen>, abgerufen am 15.08.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache