Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schmählich, Adj.

schmählich /Adj./
unehrenhaft, schändlich: ein s. Betrug, Verrat, Wortbruch, Bankrott, Tod; eine s. Niederlage; eine s. Rolle spielen; ein s. Leben, Ende; etw. Schmähliches tun; scherzh. schmählich genug, so lange im Bett zu bleiben Broch Huguenau 36; s. lügen, handeln, fliehen, versagen; jmdn. s. betrügen, im Stich lassen, verlassen; jmds. Vertrauen s. mißbrauchen; etw. mißlingt, endet s.; entwürdigend: daß sie [die Sozialistische Oktoberrevolution] erstmalig aus einer Masse schmählich unterdrückter Muschiks eine Nation schuf, die ihre Rechte zu kennen … begann Weiskopf 8,82; Kameraden, die schmählich ermordet oder bestialisch zu Tode gemartert worden waren Traven General 7;

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Zitationshilfe
„schmählich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schmählich>, abgerufen am 18.09.2020.

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