Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schmücken, Vb.

schmücken /Vb./
etw. (mit etw.) s. (für einen besonderen, meist festlichen Anlaß) etw. Verschönerndes, Schmuck an etw. anbringen: den Raum (mit Blumen, Lampions), die Straße (mit Girlanden, Transparenten), den Weihnachtsbaum (mit Kugeln, Lametta) s. (ausschmücken) ein mit frischen Blumen geschmücktes Grab; einen Aufsatz, das Kinderbuch mit Bildern, Zeichnungen s.; eine mit Edelsteinen geschmückte Dose; die Tafel war reich, festlich geschmückt (dekoriert) auf schmückendes Beiwerk verzichten; jmdn., sich (mit etw.) s.: die Braut (mit Kranz und Schleier) s.; die kleinen Mädchen schmückten sich (mit Blumen); junge Mädchen s. sich gern; die Frau schmückte sich (mit einer Blume am Kleid, einer Kette) für das Fest; /übertr./ ein knabenhaftes Lächeln schmückte den leicht geöffneten Mund Hagelstange Spielball 45; Es gibt Ortschaften, die schmücken sich, wie manche Leute auch, mit berühmten Verwandten Bobrowski Mahner 5; umg. sich mit fremden Federn s. (Leistungen, Verdienste anderer als eigene ausgeben und sich damit brüsten) Sprachwiss. ein schmückendes Beiwort (Beiwort, das für das Verständnis des Satzinhalts nicht unbedingt nötig ist, sondern zur Ausschmückung dient)

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Zitationshilfe
„schmücken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schmücken>, abgerufen am 01.10.2020.

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