Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schnäbeln, Vb.

schnäbeln /Vb.,
vgl. geschnäbelt /
1. die Schnäbel aneinander reiben: /bes. von Tauben/ auf dem Bild sah man schnäbelnde Tauben; die Vögel hocken im Nest und s.; sich s.: die Papageien sitzen auf den Zweigen und s. sich; im Käfig schnäbelte sich ein Zeisigpaar
2. umg. scherzh. sich küssen: täglich steckte mir das Pärchen in der Werkstatt … und schnäbelte sich vor Gesellen und Lehrburschen G. Keller 7,254 (Fähnlein)

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Zitationshilfe
„schnäbeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schnäbeln>, abgerufen am 01.10.2020.

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