Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schnallen, Vb.

1schnallen /Vb./
1. einen Riemen enger s. die Schnalle an einem Riemen öffnen, den Riemen enger zusammenziehen und ihn mit dem beweglichen Stachel erneut festhalten: er mußte den Riemen enger, weiter s.; den Gürtel weiter s.; /bildl./ umg. den Gürtel enger s. (sich einschränken, sparen)
2. etw., jmdn., sich mit Riemen und Schnalle an einer bestimmten Stelle festmachen: er schnallte die Steigeisen an die Füße; sich an den Sitz s.; den Hund an die Leine s.; die Decke auf den Koffer, die Schier auf den Gepäckträger s.; sie schnallten den Kranken auf den Operationstisch sich /Dat./ den Rucksack auf den Rücken s.; die Halsbinde um den Kragen s.; sich /Dat./ den Gürtel um den Leib s.
3. etw. von etw. s. etw. mit Riemen und Schnalle Befestigtes losmachen, abnehmen: den Koffer vom Gepäckträger s.;

WDG, 5. Band, 1976

schnallen, Vb.

2schnallen /Vb./
landsch. salopp /meist in der Wendung/ etw. geschnallt haben etw. verstanden haben: endlich hat er es geschnallt

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Zitationshilfe
„schnallen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schnallen>, abgerufen am 18.09.2020.

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