Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schneien

schneien, schneite, hat geschneit/ ist geschneit
1. es schneit Schnee fällt zur Erde(hat:) gegen abend fing es allmählich an zu s.; es hat den ganzen Tag lang geschneit; es schneite in dicken, weichen Flocken; /bildl./ umg. auf dem Bildschirm schneit es (werden flimmernde Punkte sichtbar) /übertr./ etw. schneit etw. fällt dicht und in großer Menge herab(ist:) Konfetti schneite auf den Karnevalszug; Bäume waren oft herübergeneigt, und auf das Deck schneiten Blüten H. Mann 7,470 (Vollendung Henri Quatre)
2. umg. etw., jmd. schneit jmdm. ins Haus, kommt jmdm. ins Haus geschneit etw., jmd. kommt unerwartet, überraschend (zu Besuch) zu jmdm. ins Haus(ist:) ehe er sich's versah, schneite ihm eine neue Überraschung ins Haus; er, das ist mir ins Haus geschneit; als sich der Himmel verdüsterte, kamen die Gäste in Scharen in die Gaststätte geschneit

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Zitationshilfe
„schneien“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schneien>, abgerufen am 25.09.2020.

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